ZeN

Vegan Japanisch - Bremer Makrobiotik

Über uns 


  Sezuki  ( Eigentümerin des Zen, Tätowiererin, Aktivistin )

 

Ein Jahr, nachdem meine Mutter durch eine bösartige Ovarialzyste eine Fehlgeburt erlitt, erblickte ich das Licht der Welt. Vermutlich ist das der Grund für meine schwache Konstitution, wegen der ich während meiner Grundschulzeit an derartig vielen Krankheiten litt, dass ich vermutlich jedes Krankheitsbild dieser Welt kenne. Vor allem mit meinem Magen hatte ich, wie viele meiner Familienmitglieder auch, bis ins Erwachsenenalter zu kämpfen. Binnen drei Jahren musste ich mindestens einmal wegen einer fürchterlichen Magenschleimhautentzündung ins Krankenhaus.

Mit 24 Jahren wurde ich in eine traditionsreiche Tätowierer-Familie aufgenommen. Das bedeutete für mich nach Anweisung meines Lehrmeisters nur noch zwei Mahlzeiten pro Tag. Und ich musste feststellen, dass sich meine Gesundheit dadurch deutlich verbesserte.

Mit 30 Jahren verliebte ich mich in einen Vegetarier, heiratete ihn und wurde selbst zur Vegetarierin. Seitdem kann ich soviel trinken wie ich will, solange ich weiterhin zwei vegetarische Mahlzeiten pro Tag zu mir nehme, kriege ich keinerlei Magenprobleme mehr. Ich führte ein vegetarisches Restaurant in Shinjuku als 2011 die Erde bebte und bin im nächsten Jahr nach Deutschland gezogen. Auf der Berliner Tattoo Convention 2014 traf ich dann Emiko, eine Kundin von mir aus der Zeit in Tokyo. Ich vergewisserte mich ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten als Köchin und nahm sie mit nach Bremen. Dort eröffneten wir das ZeN im Rahmen der Neugestaltung der Zentralbibliothek, die mir gerade während meiner isolierten Anfangszeit in Deutschland sehr geholfen hat. 

Das ZeN ist ein Ort, an dem man bei einer vernünftigen Mahlzeit den Alltagsstress vergessen kann.

Ein Ort, an dem man unbesorgt japanischen Sake trinken kann.

      

Mit der Makrobiotik als Basis entsteht aus deutschen Zutaten eine neue japanische Küche, die Sie hier erleben können.


 Emiko ( Manager ZeN ) 


Geboren und aufgewachsen in einem Industriegebiet ohne Grünflächen, verfüge ich über eine ausgesprochene robuste Konstitution. Wohl möglich dank der stetigen Abhärtung durch die verschmutzte Luft. Ich entwickelte ein großes Interesse an Essen und fing an in verschiedenen Gastronomiebetrieben zu arbeiten. Vom Izakaya, über Hotels bis zu Bio-Restaurants konnte ich in vielen Restaurants wertvolle Erfahrungen sammeln. Ich musste jedoch leider auch feststellen, dass ein Großteil der verwendeten Nahrungsmittel zugunsten niedrigerer Preise von minderer Qualität waren. Diese Tatsache verunsicherte mich und so nutzte ich die Chance, im ersten Fachgeschäft für Lebensmittel auf Hanfbasis seiner Art in Japan anzuheuern, welches zu dieser Zeit in Tokyo seinen Betrieb aufnahm. Ich beschäftigte mich intensiv mit dem Ernährungspotenzial von Hanf, während ich meiner Arbeit auf dem herkömmlichen Markt für Gemüse und Naturreis nachging. Die folgenden 8 Jahre arbeitete ich als Managerin eines auf Hanf spezialisierten Restaurants und ebenso als Managerin im Verkauf. Während dieser Zeit kam ich erstmals mit den Ideen der Makrobiotik in Berührung und beschloss mich an der Lima-Cooking-School, der Zentrale für Makrobiotik, näher mit dem Thema auseinanderzusetzen. Nach dem großen Erbeben 2011 zog ich nach Berlin. 2014 traf ich dort auf einer Tattoo Convention die Tätowiererin Sezuki. Ich entschied, dass ich mit ihr auch in Zukunft leckeres Essen zubereiten möchte und kam mit ihr nach Bremen.